Sensorische Integrationstherapie

Die Sensorische Integrationstherapie wurde maßgeblich entwickelt von A. Jean Ayres (1920-1989; amerikan. Psychologin und Ergotherapeutin).

 

Die Behandlung findet in spielerischer Umgebung statt.

 

Die Sensorische Integration beschreibt die „Integration der Sinne“.

Das beinhaltet das Zusammenspiel der eintreffenden Sinnesreizen (über Augen, Ohren, Nase, Mund, Haut, Muskeln und Gleichgewichtsorgan) und deren Wahrnehmung. Die Sinnesreize müssen ständig im zentralen Nervensystem verarbeitet werden, um situationsangemessen zu reagieren.

 

Für eine zielgerichtete Handlung muss das Zusammenspiel aller Sinnesreize funktionieren.

 

Bei einer Sensorischen Integrationsstörung werden Eindrücke im Gehirn nicht richtig verarbeitet, bzw. nicht richtig über die Sinnessysteme aufgenommen.

 

Die Symptome im Säuglingsalter können folgende sein:


  • Saug- und Schluckprobleme
  • Unruhe und Schreien
  • Probleme beim Tag- und Nachtrhythmus
  • Gestörter Schlafrhythmus
  • Auffallend geringe/ zu viel Aktivität
  • Kinder die irritiert auf Lageveränderungen
    oder Berührungen reagieren